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So, hier sind ein paar Interviews... Die meisten von euch werden sie schon kennen, aba wen interessierts?? (leider sind die meisten schon ziemlich alt...)

Reporter: Seid ihr im echten Leben auch so gut befreundet?

Constantin: Eigentlich nicht. Wir treffen uns zwar öfters, um etwas zusammen zu unternehmen, aber ansonsten hat jeder seinen eigenen Freundeskreis.

Konrad: Kevin und ich waren im Film Brüder. Im echten Leben sind wir aber gute Freunde – meiner Meinung nach.

Reporter: Wie seid ihr zum Film gekommen?

Kevin: Bei mir war das ganz komisch. Es gab in München ja die echten Wilden Kerle und gegen die habe ich mit meiner Fußballmannschaft von Bayern München gespielt. Der Regisseur des Films, Joachim Masannek, war damals der Trainer bei den Wilden Kerlen. Er hat mich bei dem Spiel sozusagen entdeckt und zum Casting eingeladen. Das habe ich geschafft, so dass ich seit dem ersten Teil dabei bin.

Reporter: Die Wilden Kerle waren eine Fußballmannschaft in München?

Constantin: Ja, sie hieß eigentlich FC Grünwald, wollte aber etwas besonderes sein und hat sich deshalb umbenannt.

Kevin: Seit 2005 gibt es die Wilden Kerle aber leider nicht mehr.

Reporter: Spielt ihr im echten Leben auch so gerne Fußball?

Kevin: Ja, doch.

Konrad: Er spielt ja sogar im Verein.

Constantin: Ich spiele auch seit sieben oder acht Jahren im Verein, deshalb ist Fußball immer noch ein Thema für mich.

Konrad: Ich habe drei Jahre im Verein gespielt, als ich kleiner war. Ich spielte ziemlich gut, bin jetzt aber so schlecht geworden, dass es für mich nur noch ein Hobby ist.

Reporter: Behandeln euch eure Lehrer und Mitschüler jetzt anders, seit ihr beim Film seid?

Constantin: Da hat sich eigentlich nichts geändert. Meine Klasse kennt das schon – ich mache die Schauspielerei ja schon länger. Für die ist das daher nichts besonders mehr. Ich bin ein ganz normaler Mitschüler. Die anderen fragen zwar schon nach, ob etwas besonders ansteht, aber das war es dann auch.

Konrad: Bei mir ist das auch so und deshalb ist es auch lustig, wenn man – wie hier – so viele Fans sieht, die kreischen, Autorgramme wollen und einen völlig vergöttern. In der Klasse ist es hingegen völlig normal und der Lehrer behandelt mich auch nicht anders.

Reporter: Dreht man nicht total ab, wenn man so jung schon so gefeiert wird wie ihr hier?

Constantin: Ich denke, wir sind eigentlich alle recht gut damit klar gekommen und – was wir von Freunden so hören – nicht wirklich abgehoben.

Konrad: Es gibt ja andere, wie Tokio Hotel, die werden noch viel mehr bejubelt.

Reporter: Habt ihr bei allen drei Teilen der Wilden Kerle mitgemacht?

Konrad: Nein, nur Kevin hat alle drei Teile mitgemacht. Constantin hat im ersten und dritten Teil mitgespielt und ich im zweiten und dritten.

Reporter: Hat irgendjemand von euch vorher schon einmal geschauspielert?

Constantin: Ich habe davor auch schon in größeren Filmen und Kinofilmen mitgespielt – zum Beispiel in dem Film „Sams in Gefahr“ als Sohn von Herrn Taschenbier. Ich bin dann durch meine Agentur und Castings zu den Wilden Kerlen gekommen.

Konrad: Ich spiele Theater und habe vor den Wilden Kerlen bereits in einem Fernsehfilm auf Pro7 mitgemacht.

Constantin: Und jetzt sind wir gut im Rennen...

Reporter: Wie habt ihr Dreharbeiten und Schule miteinander vereinbaren können?

Constantin: Der Dreh lag zum großen Teil in den Ferien. Für die restlichen drei Wochen in der Schulzeit hatten wir Privatlehrer, um das Versäumte nachholen zu können.

Reporter: Haben euch die Dreharbeiten Spaß gemacht?

Constantin: Klar, es war super lustig mit allen zusammen.

Reporter: Plant ihr die „Wilden Kerle 4“?

Kevin: Ihr müsst allen sagen, dass sie in die „Wilden Kerle 3“ reingehen sollen...

Konrad: ...unbedingt reingehen...

Kevin: ...am besten gleich drei oder viermal reingehen...

Constantin: Falls wir genügend Zuschauer haben, wird wahrscheinlich ein vierter Teil gedreht - zwei Millionen wäre klasse.




Reporter: Wie sind die Dreharbeiten gelaufen?

Wilson: voll cool! Wir haben im Sommer drei Wochen am Stück gedreht - es war wie Urlaub.

Reporter: Eure ganzen Ferien sind aber draufgegangen!

Jimi: Na und? Am meisten Spaß hat uns das Motocross fahren gemacht!

Reporter: Werdet ihr euch danach so ein Teil zulegen?

Jimi: Am liebsten würden wir die Kisten behalten. Aber unsere Eltern ist das zu gefährlich - ich glaub die erlauben das nie!

Reporter: Hättet ihr anfangs gedacht, dass aus “Die Wilden Kerle” mal vier Teile werden?

Wilson: Nach jedem Film dachten wir, nun ist Schluss, weil wir zu alt sind. Aber die Fans wollten einfach, dass wir weiterdrehen. Es laufen bereits Planungen für einen fünften Teil. Ich bin ja jetzt in den USA. Wer weiß, vielleicht übernimmt unsere kleine Schwester Cheyenne dann eine Rolle! (lacht)

Reporter: Durch “Die Wilden Kerle” seid ihr richtige Stars geworden...

Jimi: Wir sind bekannt, aber noch keine Stars! Für uns hat sich wirklich nicht viel geändert. Wir leben ganz normal bei unseren Eltern, gehen in die Schule und hängen mit unseren Freunden zusammen ab.

Reporter: Hat einer von euch eine feste Freundin?

Jimi: No! Wir sind beide solo!




Ricore: Nick Romeo, du bist der Jüngste der Truppe. Wie hast du dich dabei gefühlt?

Nick Romeo Reimann: Ganz normal eigentlich, also nicht als Außenseiter oder so.

Ricore: Hast du dich als Nesthäkchen gefühlt?

Nick: Nein, das auch nicht.

Ricore: Im Film spielst du Nerv, der größte Fan der Wilden Kerle. Er will sie wieder zusammen trommeln. Wen muss Nerv am meisten von seinem Vorhaben überzeugen?

Nick: Nerv fällt es am schwersten, Leon zurück zu gewinnen. Er hat die Gruppe bereits einmal verlassen und will nichts mehr damit zu tun haben. Er will einfach nicht mehr, Nerv will aber.

Ricore: Wie bist du mit den Fahrrädern zurecht gekommen?

Nick: Für mich war es schwierig mit dem Fahrrad zu fahren, weil es für mich viel zu groß war und schwer zu treten.

Ricore: Gibt es eine Szene, die dir besonders gut gefallen hat?

Nick: Eine Szene, die mir sehr gut gefallen hat, war als ich in meinem Zimmer das Fenster zerschossen habe. Einmal habe ich aus Versehen sogar echt getroffen, da habe ich sehr gelacht.

Ricore: Von wem oder was bist du privat ein Fan?

Nick: Von AC/DC und den Wilden Kerlen war ich ein großer Fan, bis ich selbst einer geworden bin. Jetzt kann ich ja schlecht von mir selber ein Fan sein.

Ricore: Du hast Dir selbst eine Schauspielagentur gesucht. Wie kam es dazu?

Nick: Ich habe den ersten Teil der Wilden Kerle gesehen und wollte unbedingt dabei mitmachen. Meine Mama riet mir, dass ich doch einfach bei der Agentur an die Tür klopfen sollte und fragen ob ich mitmachen kann. So bin ich zur Agentur gekommen und war schließlich bei dem Casting Der Wilden Kerle dabei. Irgendwann habe ich dann tatsächlich dazu gehört.

Ricore: Stimmt es, dass dir auch die Gruppe Tokio Hotel gefällt?

Nick: Ja, die finde ich auch cool.

Konrad Baumann und Sarah Kim Gries: (Entsetzt) Was?

Konrad: Die machen die schlimmste Musik, die es gibt. Das ist nicht mehr schön. Das ist alles nur Playback. Sie machen ihre Musik nicht selbst. Es hört sich einfach schlimm an.

Nick: Tokio Hotel ist cool.

Jimi: Tokio Hotel ist Scheiße.

Nick: Ich finde, Tokio Hotel cool.

Sarah: Es muss ja nicht jeder so denken wie du.

Nick: Ich lass mich von euch nicht einschüchtern.

Jimi: Musst du ja auch nicht. Du sagst, was dir gefällt und wir sagen, was uns gefällt.

Konrad: Tokio Hotel vermarkten sich an irgendwelche Herrschaften vom Fernsehen. Das finde ich ein bisschen billig. Es ist furchtbar, wenn man jeden Tag dasselbe Lied im Radio hört.

Sarah: Mich erinnert diese Musik an Schnappi. Die haben eine höhere Stimme als ich.

Konrad: Aber die sollen ihr Ding drehen, wir unseres.

Ricore: Wie findet ihr es berühmt zu sein?

Konrad: Es gibt Wichtigeres als berühmt zu sein. Außerdem so richtig berühmt sind wir nun auch wieder nicht. Aber es ist schon toll, bekannt zu sein.

Ricore: Und welche Nachteile hat denn eure Popularität?

Konrad: Manche Fans benehmen sich eben daneben.

Ricore: Wie findest du es denn berühmt zu sein, Jimi?

Jimi: Ganz lustig eigentlich. Manchmal nervt es aber auch. Es nervt, wenn manche Fans übertreiben. Es nervt auch, wenn manche meinen, dass man sich selbst für jemand besseren oder tolleren hält.

Ricore: Redest du manchmal mit deinem Vater über so etwas?

Jimi: Nein, nicht wirklich.

Ricore: Nervt es dich, dass dein Vater in demselben Film wie du mitspielt?

Jimi: Er war bisher bei jedem Teil Der Wilden Kerle dabei. Beim ersten Teil fand ich das noch gut, beim zweiten Teil etwas weniger gut und beim dritten Teil fand ich es nicht mehr so toll. Ich möchte jetzt gerne mal meine eigenen Filme machen, in denen weder mein Vater noch mein Bruder mitspielt. Ich finde es besser wenn man seine Erfahrungen selber sammelt. Ich will nicht, dass mir jemand erklärt wie etwas funktioniert, sondern es selber herausfinden.

Ricore: Was war der beste Tipp, den dir dein Vater für die Schauspielerei gegeben hat?

Jimi: Er hat mir eigentlich nicht viele Tipps gegeben. Das wollte ich nämlich nicht.

Ricore: Tauschen dein Bruder und du dich darüber aus, was Ihr besser machen könntet?

Jimi: Nein, ich gebe ihm keine Tipps, sonst denkt er noch, dass ich mich für besser als ihn halte.

Ricore: Bist du eigentlich ein Mädchenschwarm, Jimi?

Nick: Ja! Davon haben wir schon viel gehört.

Jimi: Vor einer Woche war ich zum Beispiel in einem Skatershop. Dort waren zwei Mädchen, die unbedingt mit mir zusammen Fotos machen wollten. Eines der Mädchen hat sich dann bedankt und mir die Hand gegeben. Ich wollte nicht unhöflich sein und habe ihr auch die Hand gereicht. Da ist sie voll ausgeflippt: Ah, ich hab’ ihn berührt.

Ricore: Wie kommt es denn, Leon, dass du den Markus spielst und nicht den Leon?

Leon Wessel-Masannek: Ich hatte vorher noch keine Schauspielerfahrung und deshalb habe ich nicht die Hauptrolle gespielt.

Ricore: Bereust du es im Nachhinein, dass du dich nicht selbst spielst?

Leon: Nö.

Ricore: Leon, du spielst Markus den Torwart. Er will zuerst gar nichts mehr von den Wilden Kerlen wissen. Wie kommt es, dass er sich doch um entscheidet?

Leon: Er wollte nicht, dass die Freundschaft mit den anderen stirbt.

Ricore: Wie fandet ihr es das so viele Mädchen mitgespielt haben, Jungs?

Nick: Gut!

Ricore: Und wie war das für Dich, Sarah?

Sarah: Mir hat das eigentlich recht gut gefallen. Ich habe mich mit den anderen Mädchen auch sehr gut verstanden. Da gab es auch kein Konkurrenzdenken oder so einen Scheiß.

Ricore: Wie findest du es denn, dass einzige Mädchen der Wilden Kerle zu sein. Du bist ja eigentlich kein Kerl.

Sarah: Weiß man das so genau? (Gelächter von allen Seiten) Nein, Quatsch! Da habe ich mir noch nie so Gedanken darüber gemacht.

Jimi: Ob du ein Mädchen bist?

Sarah: Nein, ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, warum ich als Mädchen zu den wilden Kerlen gehöre.

Ricore: Deine Rolle verkörpert ein Mädchen mit viel Mumm und Grips. Würdest du dich privat auch so bezeichnen?

Sarah: Teilweise. Ich würde nicht alles so machen wie Vanessa.

Ricore: Hat dich diese Rolle privat beeinflusst?

Sarah: In mancher Hinsicht schon. Ich habe früher nicht immer direkt gesagt, was ich denke. In der Beziehung habe ich schon was von meiner Rolle gelernt. Vanessa spiegelt ja auch Selbstvertrauen wieder.

Ricore: Ist Vanessa die eigentliche Anführerin der Wilden Kerle?

Sarah: Ne, eigentlich nicht. Jeder kann sagen, was er will.

Ricore: Wie unterscheidet sich Vanessa von den Biestigen Biestern?

Sarah: Vanessa ist nicht so mädchenhaft... oh je, ich weiß nicht wie ich das sagen soll. Mir fällt dazu nur ein nicht so schönes Wort ein - die Biestigen Biester kümmern sich mehr um ihr Äußeres. Vanessa ist einfach so wie sie ist. Wie sie aussieht ist ihr egal.

Ricore: Jimi, gab es am Set nur Friede, Freude, Eierkuchen oder auch mal Streit?

Jimi: An Streit kann ich mich gar nicht mehr so erinnern, aber sicherlich ist er mal vorgekommen. Ich erinnere mich vielmehr an die positiven Dinge.

Ricore: Was war denn besonders positiv?

Jimi: Positiv war, dass wir uns alle gut verstanden haben.

Ricore: Ihr seid also auch privat befreundet?

Jimi: Ja, schon. Konrad, Marlon und Kevin übernachten heute bei Wilson und mir. Morgen gehen die ganzen Wilden Kerle dann gemeinsam auf eine Premiere.

Ricore: Jimi, warum glaubt Leon im dritten Teil nicht mehr an sich selber?

Jimi: Ich kann Ihnen das auch nicht beantworten. Ich schätze, der Grund dafür ist die Niederlage der Wilden Kerle gegen die Nationalmannschaft im zweiten Teil. Leon ist einfach zu feige zu zugeben, dass er verloren hat. Wegen ihm haben sich die Wilden Kerle gleich ganz aufgelöst.

Ricore: Es gibt eine Szene in der sich Leon und Vanessa küssen. War das für euch beide sehr unangenehm?

Sarah: Das war gar nicht unangenehm. Jimi und ich kennen uns mittlerweile schon fünf Jahre. Wir sind auch ganz gut befreundet, da war das wirklich nicht schlimm. Es war halt ein Filmkuss.

Jimi: Wir sind ein eingespieltes Team.

Ricore: Das war aber schon eine richtige Knutschszene, oder?

Sarah: Ja, schon. Das stand halt so im Drehbuch und das musste dann halt gemacht werden und gut ist. Das heißt jetzt nicht irgendwie, dass da Gefühle im Spiel waren.

Ricore: Wie bist Du eigentlich zu deinem Namen gekommen, Jimi Blue?

Jimi: Mein Vater war früher ein großer Fan von Jimi Hendrix und als ich zur Welt kam, hatte ich zweimal die Nabelschnur im Hals. Ich habe keine Luft mehr bekommen und bin am ganzen Körper blau angelaufen. Also hat er mich Blue genannt.

Ricore: Was für ein Typ bist du denn im wahren Leben, Jimi?

Jimi: Na, so wie ich halt jetzt bin - nicht so gestört wie ich mich gerade vorher benommen habe. (Allgemeines Gekicher)

Ricore: Bist du ein lustiger Typ?

Jimi: Kann ich selber nicht sagen, das müssen die anderen beantworten.

Sarah: Ja, ist er.

Leon: Tokio Hotel ist eine Pfeife.

Sarah: Guten Morgen, Leon!

Ricore: Wer von euch ist Fußballfan?

Leon: Jeder von uns eigentlich.

Nick: Ich, ich, ich! Ich bin ein ganz großer Fußballfan. Ich spiele auch im Verein SV Nord. Das macht Spaß!

Ricore: Welcher ist der beste Fußballverein der Welt für dich?

Nick: Bremen, aber eigentlich nur, weil mein Papa dort geboren ist. Und ansonsten FC Bayern und Brasilien.

Ricore: Wer ist dein Favorit für die WM 2006?

Nick: Deutschland!

Ricore: Wer ist deine Lieblingsmannschaft, Jimi?

Jimi: FC Bayern.

Ricore: Spielst du privat Fußball?

Jimi: Im Winter nicht so oft und im Sommer manchmal mit Freunden.

Ricore: Was willst du denn später lieber werden, Schauspieler oder Fußballspieler?

Jimi: Auf jeden Fall Schauspieler.

Ricore: Könntest du dir vorstellen mal nach Hollywood zu gehen?

Jimi: Ja, da würde ich sehr gerne hin. Mein Vater hat mir allerdings davon abgeraten, nicht weil er es nicht möchte, sondern weil man es dort als deutscher Schauspieler schwer hat. Zum Beispiel waren Til Schweiger oder Arnold Schwarzenegger dort. Sie haben ein paar Filme gedreht und jetzt sind sie wieder zurück, weil sie dort keine Angebote mehr bekommen.

Ricore: Schwarzenegger ist dort jetzt aber Gouverneur.

Konrad: Schwarzenegger ist so ein - das gibt’s überhaupt nicht.

Sarah: Warte mal, kannst du dich nicht mal beherrschen?

Ricore: Freie Meinungsäußerung für jeden.

Konrad: Dort sitzen Leute in Todeszellen und Schwarzenegger unterschreibt, ob sie sterben sollen oder nicht.

Jimi: Das Problem bei ihm ist, dass er nicht genau weiß, was er sagen soll. Ich schätze mal, dass er Freunde hat, die ihm ihre Meinung einreden. Ich glaube nicht, dass er damit soviel Erfahrung hat.

Leon: Wusstet ihr, dass sein amerikanischer Pass abgelaufen ist?

Jimi: Schon möglich.

Sarah: Wieder mal eine Info, die keiner hören will.

Ricore: Habt ihr diesmal mehr schauspielerische Freiheiten gehabt als zuvor?

Sarah: Wir konnten jetzt nicht einfach das halbe Drehbuch umändern. Aber wir konnten zum Beispiel sagen, wenn wir ein Wort zu schwierig fanden.

Ricore: Falls es eine weitere Fortsetzung von den Wilden Kerlen geben sollte, wie sollte die aussehen?

Sarah: Erwachsener noch - es sollte kein Kinderfilm mehr sein - vielleicht aber doch noch nicht ganz erwachsen.

Ricore: Hast du eigentlich Brüder, Sarah?

Sarah: Ja, zwei kleine Brüder.

Ricore: Sind deine Brüder auch zwei wilde Kerle?

Sarah: Einer davon ist ein bisschen wild. Er mag Fußball auch sehr gerne. Mein anderer Bruder ist das totale Gegenteil. Er spielt gerne Schach. Aber wer ist schon genau so wie Die Wilden Kerle?

Ricore: Jungs, welcher Teil ist besser: eins oder zwei?

Alle: (durcheinander) Eindeutig der zweite.

Konrad Baumann: Weil mehr Special drin ist, mehr Effekte und Witz.

Wilson Gonzales Ochsenknecht: Nö, der erste war eindeutig witziger, aber besser ist trotzdem der zweite. Weil: Es geht mehr um Liebe, und Fußball wird zur Nebensache.

Ricore: Mädels sind also in eurem Alter schon ein Thema?

Alle: (durcheinander) Na klar, sowieso, natürlich, sofort.

Ricore: Beim Dreh zum erstem Teil musstet ihr wegen einer Giftgaswolke alle evakuiert werden. Ist dieses Mal auch was passiert?

Wilson: Es gab mehr Streit.

Konrad: Jeder mit jedem, immer wieder.

Kevin Iannotta: Ich hatte aber nur zweimal Zoff!

Konrad: Wollen wir uns jetzt darüber streiten, wie viel Streit wir gehabt haben?

Ricore: Ruhig Blut, Jungs. Was war denn der Grund?

Wilson: Eifersucht. Weil jeder was von Sarah wollte. Außerdem haben wir alle in einem Haus gewohnt. Das nervt nach einiger Zeit.

Konrad: Jimmy, Denniz und Leon wollten zwischendrin sogar ganz aussteigen.

Raban Bieling: Ich nicht!

Kevin: Nein, Raban, du nicht. Nur einmal ist es dir zuviel geworden.

Raban: Da haben wir aber auch den ganzen Tag gedreht.

Ricore: Hat denn niemand auf euch aufgepasst?

Kevin: Doch, Saskia, unsere Kinderbetreuerin. Die war ganz nett.

Konrad: Ja, ganz nett! (gibt sich selbst eine Ohrfeige) Au, Saskia, bitte nicht. Au!

Raban: (duckt sich) Saskia, wirf bitte nie wieder einen Schuh nach mir.

Ricore: Eure Gage war die Strapazen vermutlich wert. Was habt ihr euch davon gekauft?

Raban: Lennard, der Gonzales aus dem Film, hat mir erzählt, dass er sich ein High-Tech-Tonstudio gekauft hat und jetzt sogar fünfhundert Euro in den Miesen steht.

Wilson: Ich hab mir nur ne Filmkamera, nen Fotoapparat und zwei Modellbauflugzeuge geleistet.

Ricore: Dafür bekommst du laut deinem Vater, dem Schauspieler Uwe Ochsenknecht, jede Menge Liebes-E-Mails.

Raban: Echt? Ich nicht.

Wilson: Na, dann geh mal ins Gästebuch auf der Wilden Kerle-Website. Wirst schon sehen.

Raban: Und da bekomm ich echt Liebes-E-Mails? Ich?

Kevin: Ich hab auch eine eigene Homepage, auf der ich öfter Fanpost bekomme. Es wäre aber schon ein bisschen zu viel für mich, allen zu antworten.

Konrad: Sir Anthony Hopkins kann ja auch nicht Tag und Nacht Briefe schreiben. Macht er zwar, aber mir wäre das zu anstrengend.

Ricore: Habt ihr Vorbilder?

Konrad: Eindeutig Tom Cruise.

Raban: Ich bin gerade auf Eddie Murphy, Will Smith und John Kerry. Und dann gibt es noch Carrey Carroun, den Typen aus Matrix.

Ricore: Du meinst vermutlich Jim Carrey und Keanu Reeves...

Raban: Ah, ja, genau. So Komiker halt. Alles wilde Kerle.

Ricore: Was muss man denn tun, um ein wilder Kerl zu sein?

Raban: Ne Fußballmannschaft haben, Lehrern Streiche spielen...

Kevin: ...und die anderen wilden Kerle nie verlassen.

Ricore: Schönes Schlusswort. Wollt ihr noch was sagen?

Raban: Ja, dass bitte jeder in unseren Film gehen soll. Weil sonst gibt’s keinen dritten Teil mehr.

Kevin: Und der wird sicher noch viel cooler als der zweite.

Wilson: Vielleicht bekommen wir ja dann Pistolen...

Raban: Raban in Action wäre ein cooler Titel. Was meint ihr?

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